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Hilfe für Süchtige
Süchtige Menschen haben zwar viele Hilfsangebote in unserem Land, aber die wenigsten Betroffenen wissen, wo sie sich im Notfall hinwenden können.
Der erste Weg sollte immer zu einem Arzt seines Vertrauens sein, wo man mit offenen Karten spielt und alles über seine Suchtprobleme erzählt. Nur dann kann der Arzt die richtigen Schritte einleiten und gegebenenfalls für eine Entgiftung in einem Krankenhaus unter ärztlicher Aufsicht sorgen.
Der erste Schritt ist allerdings, dass man sich seine Alkoholsucht eingesteht und etwas dagegen tun möchte.
Das neue Leben, also die Nüchternheit sollte immer an erster Stelle stehen. Alles Andere ist zweitrangig. Nur wer dazu bereit ist und sein Leben von Grund auf ändern möchte, sich ein neues Umfeld , neue Freunde, eventuell sogar in eine neue Stadt zieht, hat die Möglichkeit ein dauerhaftes und nüchternes Leben zu erlernen.
Die Sucht ist keine Krankheit, die heilbar ist. Wer einmal süchtig ist, bleibt es sein ganzes Leben. Man kann aber mit der Alkoholsucht leben, sie zum Stillstand bringen, wenn man es wirklich möchte.
Die Hilfe für Süchtige kommt nicht zum Süchtigen. Man muß etwas dafür tun und die einem gebotene Hilfe auch annehmen. Wer glaubt, keine Hilfe zu brauchen, weil er alles im Griff hat, wird vielleicht ein paar Tage ohne Alkohol leben können, aber nicht trocken.
Zu einem trockenen Leben gehört ein trockenes Denken.
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