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Sport in Liechtenstein
Sport in Liechtenstein
Liechtenstein - hat nicht nur das welthöchste Bruttosozialprodukt, sondern auch die meisten olympischen Medaillen in der Welt - pro Kopf der Bevölkerung gerechnet. Das betrifft zwar nicht den Fußball, wo man fast nur Amateure auf das Feld schicken kann, die gegen die Profis, die heute auch bei der Olympiade kicken dürfen, natürlich keine Chance haben. Doch reicht es schon, um in den Qualifikationsspielen zu Europa- und Weltmeisterschaften den einen oder anderen Fußballzwerg zu ärgern oder sogar zu gewinnen. Zwar gibt es auch einen Liechtensteiner Landespokal. Doch spielen die Liechtensteiner Vereine, allen voran der FC Vaduz, in den Schweizer Ligen mit.
Als Alpenstaat hat natürlich der Wintersport den Vorrang. Da ist vor allem das Geschwisterpaar Wenzel zu erwähnen, das die meisten Olympiamedaillen im Ski alpin einsammelte. Hanni Wenzel gewann 1976 in Innsbruck Bronze und 1980 in Lake Placid zwei Gold- und eine Silbermedaille. Ihr Bruder Andreas Wenzel war nicht ganz so erfolgreich. Er gewann 1980 in Lake Placid Silber und 1984 in Sarajevo Bronze. Jeweils eine bronzene Medaille steuerten Willi Frommelt 1976 in Innsbruck, Ursula Konzett 1984 in Sarajevo und Paul Frommelt 1988 in Calgary bei.
Doch war insbesondere das Geschwisterpaar Wenzel nicht nur bei Olympia erfolgreich. Auch bei etlichen Weltcuprennen standen sie bei ihrem sportlichen Höhepunkt 1980 auf dem Siegertreppchen und gewannen den Gesamtweltcup.
Markus Hasler dagegen ist Skilangläufer. Er hat es in einem Weltcuprennen auch schon auf den dritten Platz geschafft und kann weitere Ergebnisse unter den besten zehn vorweisen.
Im Eishockey spielt der einzige Liechtensteiner Verein, der EHC Vaduz-Schellenberg, mangels eigener Liga wieder in der Schweiz mit.
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