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Hosen und ihre Träger
Um die Hosen da zu halten, wo sie am Körper hingehören, gibt es zwei Vorrichtungen: einmal die weniger aufwendigere Variante, nämlich den Gürtel und dann die Hosenträger.
Hosenträger werden von vielen Leuten belächelt und als ausgestorbene Dinosaurier oder Kinderkram abgetan.
Allerdings, und das vergessen die meisten: es gibt nun einmal Hosen, die das Tragen eines Gürtels unmöglich machen, da sie keine Gürtelschlaufen besitzen. Beziehungsweise: das Tragen eines Gürtels bei solchen Hosen ist einfach unpassend, zum Beispiel bei einem Frack oder Smoking. Hier ist das Tragen eines Gürtels erst gar nicht vorgesehen und würde rein optisch auch nur maßlos stören.
Die Hosenträger verhindern auf ganz unauffällige Weise, dass das Bund der Hose herunterrutscht oder sich anderweitig selbstständig macht.
Gute Hosenträger sieht man nicht unter einem Sakko. Ihre elastischen Bänder sind entweder aus dünnem Gewebe oder sogar aus Seide gefertigt. Durch je eine Metallklammern vorn und hinten werden die Hosenträger jeweils rechts und links am Bund der Hosen festgeklemmt.
Die häufig sogar aus Gummi gewebten Bänder verlaufen dann nahezu senkrecht von vorn nach oben bis über je eine der Schultern. Im Rückenteil überkreuzen sich Träger mit Hilfe eines eingefügten Lederteils oder einer metallischen Spange.
Sie verlaufen dann bis zu ihrer gegenüberliegenden Klammer am Rückenbund des Trägers.
Unter den Hosenträgern gibt es sowohl die X-Form, als auch die Y-Form.
Die X-Form weist vorne zwei Bänder mit je einer Klammer links und rechts auf. Nach der Zusammenführung auf dem Rücken verlaufen die Bänder wieder eins links und rechts in zwei Strängen zu einer rechten und einer linken Klammer weiter.
Bei der Y-Form hingegen münden die beiden Stränge nach der Zusammenführung auf dem Rücken in einem Strang in der Mitte des Rückens, der wiederum in nur einer Klammer endet.
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