Dass das bisher praktizierte Modell der gesetzlichen Rente im heutigen Umfang nicht mehr lange finanzierbar sein wird ist schon seit langer Zeit klar. Das Umlageprinzip, nach welchem die gesetzliche Rentenversicherung arbeitet, droht zu kippen, da immer weniger zahlende Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren müssen. Mit der Rentenreform wurde von der Regierung die Notbremse gezogen. Die gesetzliche Rentenversicherung arbeitet nach dem Umlageprinzip, was bedeutet, dass die Beiträge zur Rentenversicherung nicht als Vorsorgekapital angelegt, sondern für die Zahlung der Renten direkt umgelegt, also ausgegeben werden.
Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden gekürzt – die Bürger dazu angehalten selbst privat vorzusorgen.
Als Anreiz zur privaten Vorsorge wird diese mit Fördergeldern unterstützt.
Im Rahmen der Riester RenteL kommt der Sparer in den Genuss eines zusätzlichen Obolus vom Staat.
Mit Fördermaßnahmen wie der riestergeförderten Rente will der Gesetzgeber eine mögliche Altersarmut abwenden. Die noch vor Jahren wichtigste Säule des deutschen Vorsorge-Systems wird in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung verlieren, und in ihrer Wichtigkeit von privater und betrieblicher Altersvorsorge verdrängt.
Deshalb fallen die jährlichen Anpassungen des Renten¬niveaus, wie sie jeweils zum 1. Juli fällig werden,
künftig auch schwächer aus.
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