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Alaska – Urlaubsland für Abenteurer und Naturliebhaber
Am 18. Oktober 1867 wurde Alaska von den USA gekauft, die Russen verkauften das Land für 7,2 Millionen Dollar an die USA. Das war der billigste Landkauf der Geschichte, nur 0,0004 Cent je Quadratmeter wurde bezahlt. Aber auch in Amerika war der Kauf umstritten, mit nur einer Stimmer Mehrheit wurde der Kauf im Senat abgesegnet. Erst Jahre später hat sich der Kauf als Glücksgriff erwiesen, begonnen mit dem Goldrausch im Jahre 1896. Damals wurden am Yukon und den kleineren Nebenflüssen Gold gefunden. Erst später wurde Erdöl gefunden, heute ist es die Haupteinnahmequelle von Alaska. Wirtschaftlich wurde die Förderung erst mit dem Einsatz schwerer Maschinen und dem Bau der Pipeline welche die Förderstätten im Norden mit dem Süden verband. Im Süden der Halbinsel ist auch die größte Stadt von Alaska, Anchorage. Die Küste von Alaska ist stark zerklüftet, im Pfannenstiel, der südliche schmale Teil mit vielen Fischerstädten und Dörfern ist deshalb nur mit der Fähre erreichbar. Die Fahrt mit der normalen Autofähre oder mit einem Kreuzfahrtschiff ist heute schon eine Touristenattraktion. Ab Anchorage beginnt dann die weite Wildnis die jedes Jahr zahlreiche Touristen anlockt. Eine Eisenbahnlinie und eine Fernstraße führt nach Fairbanks, mitten ins Land. Hier ist auch der Mount McKinley nicht mehr fern, mit über 6.100 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Die Landschaft ist weitgehend unberührt, die Flüsse, Täler und die Berge bieten eine großen Rückzugsraum für die Tierwelt. Hier lassen sich noch viele große Tiere wie Bären, Hirsche oder vielleicht auch ein Wolf in freier Wildbahn blicken. Somit ist Alaska für Wanderer und Naturliebhaber besonders geeignet ein paar erholsame Tage alleine in freier Natur zu verbringen.
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