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Ist ein Studium nur für Reiche möglich?
Nur Reiche können es sich leisten, ein Studium zu absolvieren und so die bestmögliche Ausbildung zu genießen. Diese Aussage bestimmt schon seit Langem Diskussionen rund um das Studium, aber gerade durch die Einführung der Studiengebühren wird sie immer zutreffender.
Beginnt jemand ein Studium, muss er folgende Ausgaben bewältigen können. Studiengebühren, Lebensunterhalt, Lehrbücher und sonstige fürs Studium notwendigen Utensilien. Hat man nicht die Möglichkeit, in der Nähe des Elternhauses zu wohnen und so zuhause wohnen zu können, kommen noch die nicht geringen Mietkosten hinzu.
Den meisten bleibt da nichts anderes übrig als sich einen Nebenjob zu suchen und da tagsüber die Vorlesungen sind, bleiben einem nur Tätigkeiten wie z.B. Kellnern abends oder gar nachts. Das wirkt sich oft negativ auf die Leistung während des Studiums aus, da man weniger Zeit sowohl zum Lernen als auch zum Schlafen hat.
Um diese Situation ein wenig zu entlasten und jedem die Chance auf ein finanziell sorgenfreieres Studium zu geben, gibt es den sogenannten Studentenkredit.
Das Wesen dieser Kredite liegt in einem niedrigen Zinssatz, einer Laufzeit, die man beliebig kurz oder lang wählen kann sowie Kreditbeträge schon in geringer Höhe.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass diese Kredite nicht zweckgebunden sind und daher sowohl für die Wohnungseinrichtung als auch für Lehrmaterial, ein neues Auto oder z.B. auch zur Rückzahlung von Bafög-Mitteln zu verwenden.
Der letzte Punkt kann sehr interessant sein, wenn es die Möglichkeit gibt, durch eine Rückzahlung in einem Gesamtbetrag statt in Raten einen Großteil der zurückzuzahlenden Summe erstattet zu bekommen, teilweise bis zu 50%. So würde man einfach einen Studentenkredit aufnehmen, die ausgezahlte Summe ans Bafög-Amt überweisen und so eine große Summe an Geld sparen.
Es gibt also viele gute Gründe, sich mit dem Studentenkredit auseinanderzusetzen und zu schauen, ob er einem weiterhelfen kann.
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