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Startseite > Artikel > S.M.A.R.T. e Festplatten vermeiden Datenverlust

Artikeldatum: 2007-07-19 | Autor: Maurice Bokma | Aufrufe: 17787 | Kategorie: EDV & Webdesign

 

S.M.A.R.T. e Festplatten vermeiden Datenverlust

S.M.A.R.T. e Festplatten vermeiden Datenverlust
Self-monitoring, Analysis and Reporting Technology


S.M.A.R.T. Self-monitoring, analysis and reporting technology, dieses System zur Selbstüberwachung, Analyse und Statusmeldung einer Festplatte gehört seit 1996 zur Grundausstattung einer Festplatte.

Wie kann Ihnen dieses System helfen, Datenverlust zu vermeiden?

Wir von RSE Datenrettung geben Ihnen hiermit eine Übersicht über einige ausgesuchte Statusmeldungen und was diese hinsichtlich eines Datenverlustes bedeuten:

Raw Read Error:
Hier werden Fehler registriert, die beim Lesen von Daten auf der Festplatte entstehen. Werden zu viele socher Lesefehler entdeckt wird eine Meldung ausgegeben.
Hinweis: Dies kann auf Schäden der Datenträgeroberfläche hinweisen oder auf Probleme mit der Lese-/Schreibeinheit
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen


Throughput Performance:
Diese Messung gibt Hinweise auf die durchschnittliche Effizienz der Festplatte. Sinkt dieser Wert unter die vom Hersteller angegebenen Normalwert, kann dies folgendes bedeuten:
Hinweis: Mechanische Probleme und/oder Probleme mit dem Motor
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Spin up Time:
Dies ist die Zeit, die die Magnetplatten innerhalb der Festplatte benötigen, um auf die vom Hersteller angegebene erforderliche Geschwindigkeit zu kommen (z.B. auf 7200 Umdrehungen pro Minute RPM). Der Wert sollte zwischen 80 – 100 % des vom Hersteller angebenen Wertes liegen. Sinkt dieser Wert unter diese Marke, bedeutet dies:
Hinweis: Motorprobleme, meistens Motorlagerschäden
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Reallocated Sectors Count:
Festplatten werden schon gebaut mit dem Wissen, dass Sektoren ausfallen können. Zu diesem Zweck gibt es einen Bereich auf der Festplatte mit Reservesektoren. Falls ein Sektor ausfällt, werden die Daten auf diesen Reservesektor geschrieben und Datenverlust wird vermieden. Die Sektorenreserve kann aber auch zur Neige gehen. Wieviel von diesen Reservesektoren bereits verbraucht sind (reallocated sectors), wird mit diesem Attribut gemessen. Je mehr verbraucht sind, desto schlechter ist die Kondition der Festplatte.
Hinweis: Mögliche Schäden auf der Datenträgeroberfläche
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Seek Error Rate:
Wenn Daten von der Festplatte gelesen werden müssen, werden die Schreib-/Leseköpfe in die entsprechende Position gebacht, wo die spezifischen magnetischen Aufzeichnungen dieser Daten liegen. Kommt es dabei zu einem Lesefehler, spricht man von einem „seek error“. Je mehr solcher Lesefehler auftreten, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit eines kommenden Datenverlustes.
Hinweis: Mögliche Schäden auf der Datenträgeroberfläche und/oder Probleme der Schreib-/Leseköpfe
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Seek Time Performance:
Hier wird die durchschnittliche Zeit gemessen, die gebraucht wird, um die
Schreib-/Leseköpfe korrekt zu positionieren. Sinkt die vom Hersteller vorgegebene
Kennziffer, weist dies auf folgende Probleme hin:
Hinweis: Probleme mit den Schreib-/Leseköpfen
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Spin up retry count:
Ist die Festplatte nicht in der Lage im ersten Versuch die erforderliche Drehzahl der Platten innerhalb des Gehäuses zu gewährleisten, so wird dieser Versuch so lange wiederholt, bis dies gelingt. Je mehr Versuche benötigt werden, umso mehr ist die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung gegeben.
Hinweis: Kann auf Motorschäden, auf Schäden auf der Datenträgeroberfläche und/oder auf Schäden der Schreib-/Leseköpfe hinweisen.
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Calibration retry count or Recalibration retries count:
Kalibration der Festplatte wird der Vorgang genannt, den Schreib-/Lesekopf zurück auf den Zylinder 0 zu setzen. Die hier aufgezeichnete Zahl sagt aus, wie oft dieser Versuch wiederholt werden musste, um erfolgreich zu sein. Je öfter Versuche notwendig sind, umso mehr sinkt der Wert zu der vom Hersteller angegebenen Zahl.
Hinweis: Gibt Hinweis auf Schäden der Schreib-/Leseköpfe.
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Soft Read Error Rate:
Dieser Parameter ist ein Hinweis auf einen Lesefehler (software bedingt) eines Sektors. Dies erzeugt einen sogenannten ECC error (error correction code).
Hinweis: Wenn dieser Wert nicht 0 ist, sollten sie schleunigst eine Datensicherung machen!
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Hardware ECC recovered:
Dieser Parameter weist auf hardwarebedingte Lesefehler hin und erzeugt ebenfalls ECC errors.
Hinweis: Mögliche Schäden auf der Datenträgeroberfläche
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Ultra DMA CRC Error Rate:
Das sind die gefundenen Ultra DMA (Ultra direct memory access)-Datentransfer-Fehler, festgestellt von CRC (cyclic redundancy check/control sum). Der UDMA Controller überprüft die Qualität der Daten, die von der Festplatte geschickt werden, um sicher zu gehen, dass die Daten während des Transfers über das Kabel nicht beschädigt worden sind. Häufen sich diese Fehler, hat das folgende Konsequenz:
Hinweis: Kabel sind beschädigt, Treiber der Festplatte arbeitet nicht richtig; Konsequenz ist, der Datentransfer kann langsamer und langsamer werden, am Ende steigt das Betriebssystem aufgrund der langsamen Datenrate ganz aus (blauer Bildschirm).
Empfehlung:
Datensicherung machen, Kabel tauschen, falls dies nicht hilft, Festplatte tauschen

Write Error Rate/Count:
Falls die Schreibköpfe im ersten Versuch die Daten nicht erfolgreich auf die
Festplatte schreiben können, wird dies aufgezeichnet. Je öfter dies vorkommt, umso
kritischer der Zustand der Festplatte.
Hinweis: Dies kann auf Schäden der Datenträgeroberfläche hinweisen oder auf Probleme mit der Lese-/Schreibeinheit
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen

Temperatur:
Versuche haben ergeben, dass niedrigere Temperaturen für die Festplatten kritischer
sind als höhere. Werden ständig Temperaturen mehr als 40°C erreicht (bis maximal
52°C, bei noch höheren Temperaturen empfiehlt es sich, den Computer
auszuschalten und die Festplatte abkühlen zu lassen!) ergeben sich in ca. 3 Jahren
erhöhte Risiken für die Festplatte. Vergeht das dritte Jahr aber ohne Probleme, sinkt
das Risiko wieder auf Normalmaß.
Nicht so bei niedrigen Temperaturen: Bei Temperaturen von 20°C verdoppelt sich,
bei 15°C verdreifacht sich das Risiko eines Festplattenschadens.
Hinweis: Versuchen Sie, die Festplatte in einem Temperaturbereich zwischen
30°C und 45°C zu halten. Das garantiert, zumindestens von der Temperatur her, eine lange Lebensdauer.

Read Error Retry Rate:
Können beim ersten Versuch Daten nicht erfolgreich gelesen werden, wird dieser
Versuch wiederholt. Je häufiger ein Leseversuch wiederholt werden muss, umso
kritischer wird die Situation.
Hinweis: Dies kann auf Schäden der Datenträgeroberfläche hinweisen oder auf Probleme mit der Lese-/Schreibeinheit
Empfehlung:
Unbedingt Datensicherung machen und Festplatte tauschen
Sie sehen, dass eine Beachtung der Hinweise der Festplatte gemäß S.M.A.R.T.
durchaus Datenverlust vermieden werden kann, denn Prevention ist in jedem Fall
günstiger als eine Datenrettung bei einem Datenrettungsunternehmen.

Maurice Bokma 2007-07-14
RSE Datenrettung








 
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