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Hvide Sande in Dänemark
Die Kleinstadt Hvide Sande liegt an der dänischen Nordseeküste und gehört zur Region Jütland. Die Hafenstadt hat ca. 3000 Einwohner und ist vor allem durch die Fischerei geprägt (Hvide Sande gilt als 5-größter Fischereihafen des Landes).
Gegründet wurde die Stadt erst 1931: Sie liegt auf einer Landzunge, dem sogenannten Holmsland Klit, die den Ringköbingfjord (dem mit einer Größe von 300 km² größten Gewässer Dänemarks) von der Nordsee trennt. Die Landzunge, die primär aus Dünen besteht (Klit ist das dänische Wort für Düne), zieht sich auf einer Länge von 30 Kilometern mit einer Breite zwischen 100-2000 Metern wie ein natürlicher Damm durch die Nordsee und trennt den Fjord vom offenen Meer. Um die Verbindung zwischen dem See und der Nordsee zu erhalten, die sich im Laufe der letzten Jahrhunderte immer weiter zu schließen drohte, wurde ein Kanal mit einer Schleuse durch die Landzunge gezogen. Mit dem Kanal wurde auch der Ort Hvide Sande gegründet, der sich schnell zum wichtigen Fischerort entwickelte. Bis zu Beginn des Jahres bildete Hvide Sande die Kreisstadt der Kommune "Holmsland", die noch einige kleine Dörfer der Umgebung erfasste und 5280 Einwohner hatte; nun ist die Region mit anderen umliegenden Regionen zur Ringkøbing-Skjern-Kommune zusammengefasst worden.
Durch die besondere Gründungsgeschichte des Ortes gilt auch die markante Hebebrücke an der Schleuse als Wahrzeichen der Stadt. Neben der Fischerei gilt der Tourismus als wichtiges wirtschaftliches Standbein des Ortes, der allein schon durch seine außergewöhnliche Lage und die zahlreichen Strände eine große Anziehungskraft besitzt. Außerdem bietet der Ort neben zahlreichen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten ein Nordseeaquarium, eine Wachsmanufaktur und ein Fischereimuseum.
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