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Innovationen bei Handys
Das Handyt feiert Mitte des Jahres 2007 seinen 15. Geburtstag. Seit der Einführung des GSM-Standards konnte das Mobiltelefon eine rasante Entwicklung in Deutschland und in aller Welt verzeichnen. Es dauerte ca. fünf Jahre, bis die die Minutenpreise soweit gefallen waren, dass breitere Bevölkerungsschichten das Handy für sich entdeckten. Mit dem Start des vierten Mobilfunkbetreibers (damals Viag Interkom) entwickelte sich dann endgültig ein absoluter Massenmarkt. Das Handy war plötzlich allgegenwärtig. Technisch betrachtet gab es dann, bis zur Einführung von UMTS keine großen Innovationssprünge.
Mit Hilfe von UMTS und den weiter fallenden Preisen für den Datentransfer kann das mobile Internet sich ebenfalls zu einem absoluten Massenphänomen entwickeln. Durch den Einbau von GPS-Chips in die Mobiltelefone könnten sich zudem ganz neue, Nutzen stiftende Dienste entwickeln. Die Möglichkeit der Kombination von geografischen Informationen, die das Handy liefert mit den Informationen aus dem Internet wird die Kreativität der Entwickler anheizen.
Warum soll ein Internetbasierender Flirtservice nicht einfach eine SMS an zwei User verschicken, wenn die Datenbank feststellt, dass sich zwei suchende Herzen gerade im gleichen Cafe befinden?
Gleichzeitig könnten Wetterdienste Kurzmitteilungen mit Warnungen verschicken, wenn die Besitzer eines Handys sich gerade in einer Unwetterzone befinden. Sofern die Mobiltelefone mit kleinen Scannern versehen sind, kann der Besitzer beim Einkaufen einfach den Barcode des betreffenden Produktes scannen und sich per mobilem Internet nicht nur den besten Preis recherchieren lassen, sondern sich auch sofort zum nächst gelegenen Geschäft in der Nähe navigieren lassen.
Durch die Verbindung der Stärken von Handy und Internet, dürfte der Nutzen von beiden Technologien weiter gesteigert werden können.
Klaus-Martin Meyer
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