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Gesichtsstraffung
Bei der Gesichtsstraffung handelt es sich um eine plastische Operation, die als Ziel eine Reduktion der vorhandenen, altersbedingten Faltenbildung im Gesichtsbereich verfolgt. Diese Art der Operation wird schon seit den 70er Jahren durchgeführt und unterliegt einer deutlichen Nachfrage. Sie wird vorwiegend von Personen im Alter von 40 bis 60 Jahren genutzt und zeigt dort gute Erfolge. Wichtig zu wissen ist für eine Gesichtsstraffung, dass dabei lediglich die meist sichtbarsten Alterserscheinungen im Gesichts-, Hals-, und Dekolltébereich entfernt werden können, aber der natürliche Altersprozess nicht aufgehalten wird. So werden meist mehrere Operationen im Laufe der Jahre in Anspruch genommen. Grundsätzlich besteht bei einem gesunden Menschen keine Alterbeschränkung für die Durchführung der Operation, empfohlen ist sie allerdings nur bis zu einem Alter von 60 Jahren. Der Eingriff selbst wird meist in lokaler Anästhesie, mit paralleler Gabe eines Sedativums durchgeführt. Auf Wunsch oder je nach Chirurg ist auch eine Vollnarkose indiziert. Die Dauer der Gesichtsstraffung beträgt dann ca. 3 Stunden und umfasst einen postoperativen Klinikaufenthalt von 1-2 Tagen. Während dem Eingriff wird zunächst ein Schnitt beginnend oberhalb des Ohres gemacht, im so genannten Schläfenhaar, welcher sich dann im Verlauf der natürlichen Hautfalten bis hinter die Ohrmuschel zieht. Daraufhin, wird die Haut von der Muskel- und Fettschicht getrennt. Dies hat eine Verhärtung der Muskeln zur Folge. Die Haut kann im Anschluss gestrafft werden, und der überschüssige Rest entfernt werden. Oft wird dann eine Drainage im Op- Gebiet angebracht, die das entstehende Wundsekret ableitet. Dies verhindert eine mögliche Hämatombildung. Zum besten Heilungsprozess wird nach dem Eingriff noch ein Druckverband angebracht, welcher den gesamten Kopf umschließt. Wie bei jedem Eingriff, kann es auch bei einem Gesichtslifting zu Komplikationen kommen. Dazu zählen vor allem, die Hämatombildung, die Verletzung des Gesichtsnervs mit Auftreten von motorischen Schäden, die postoperative Infektion wie auch eine Narbenverbreiterung nach dem Eingriff. Jeder Chirurgische Eingriff, ob Brustvergrößerung, Fettabsaugung oder die Gesichtsstraffung ist mit Risiken verbunden.
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