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Städtereise Dresden
2005 und 2006 waren die Jahre des Tourismus in Dresden - Frauenkirchen-Eröffnung, 800 jähriges Bestehen der Stadt Dresden und Eröffnung des historischen Grünen Gewölbes und natürlich Schlangen - Schlangen - Schlangen. Nachdem nun alle meine Freunde und Bekannten Ihre Dresden Reise, nach langen Suchen sogar mit Unterkunft in Hotels oder Pensionen in der Innenstadt von Dresden, hinter sich haben, habe ich mir gedacht, 2007 ist der richtige Zeitpunkt - Du fährst auch mal wieder nach Dresden.
Und es war tatsäschlich ein Erlebnis: Anreise mit Germanwings von Köln nach Dresden (für 9,-- € pro Strecke zzgl. Steuern und Gebühren), vom Flughafen mit der S-Bahn fast alleine in die Innenstadt Dresden (Ticket 1,80€) und mit demselben Ticket mit der Straßenbahn zu meinem Hotel in Dresden. Dort hatte ich durch eine Internetbuchung einen Sonderpreis, bekam aber ein Upgarde auf ein Apartment. Einzig störend war der hohe Anteil an ausländischen Gästen, einige Spanier, Franzosen, viele Amerikaner in diesem Hotel in Dresden.
Mit einer im Hotel erworbenen Dresden City Card konnte man 48h lang die Straßenbahnen kostenfrei benutzen und hatte kostenfreien Eintritt in die Dresdner Museen. Neben dem neuen Grünen Gewölbe war die Porzalleanausstellung im Dresdner Zwinger und die Technische Sammlung im Ernemannbau ein echtes Erlebnis. Letztere Ausstellung liegt etwas abseits der ausgetretenen Pfade der Barock-Touristen und ist eine Sammlung zur Industriegeschichte, insbesondere Kameras.
Abends mußtte ich wegen meiner Begleitung zurück in die barocke Altstadt und dort im Besonderen in die Semperoper. Also guter Anzug an und punkt 18:00 Uhr vor der Abendkasse. Die Plätze waren im 2. Rang , 2 Reihe zu einem Ballett. Ich selber hätte lieber die Semperoper-Führung gemacht, aber jemand anderes war glücklich. Am Anreiseabend waren wir zur Abendandacht in der Frauenkriche (freier Eintritt) und hinterher in einem Baruhaus genau gegenüber auf essen.
Beim historischen Grünen Gewölbe stand an der Tageskasse leider früh immer noch eine Schlange, so das ich keine Karten bekommen habe. Wahrscheinlich weil es ein Wochenendtermin war. Vor der Semperoper sprach mich jemand an und bot seine Karten an, aber 30 € statt 10 € pro Karte war mir zu teuer.
Alles in allem: Dresden ist wieder eine Reise wert. Das Gedränge in der barocken Altstadt von Dresden ist merklich zurückgegangen, Plätze auf den Terrassen der Cafes und Restaurants waren wieder zu bekommen und abseits der Touristenrouten liegen viele geheime Punkte, wo man fast nur Dresdner trifft.
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