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No-Load Fonds
No-Load-Fonds sind eine Wortschöpfung der Investmentfondsbranche.
Bei No-Load-Fonds fließt das vom Anleger eingesetzte Kapital zu 100 Prozent in den Fonds ein. No-Load bedeutet soviel wie “Ohne Ausgabeaufschlag” oder “100% bonifiziert”. Als No-Load-Fonds bezeichnet man Fonds mit Ausgabeaufschlag.
Die Bezeichnung stammt aus dem Amerikanischen. Interessant sind No-Load-Fonds insbesondere für solche Anleger, die häufiger den Fonds wechseln, oder nur kurzfristig ihr Geld auf einem Fonds parken wollen. Für Anleger hingegen, die schon beim Fondskauf planen ihr Geld längerfristig in einem Investmentfonds anzulegen, eignen sich No-Load-Fonds weniger. Der Grund hierfür ist, dass die Verwaltungsgebühren bei diesen Investmentfonds in der Regel höher sind als bei den Fonds mit regulärem Ausgabeaufschlag. Zu den No-Load-Fonds zählen insbesondere die meisten Indexfonds und alle ETFs. Seit einigen Jahren bieten die meisten Investmentgesellschaften auch verschiedene, so genannte aktiv gemanagte No-Load-Fonds an. Diese Investmentfonds sind aber nur für Anleger geeignet, die nicht länger als fünf bis sechs Jahre investieren möchten.
No-Load-Fonds werden manchmal auch als Trading- Fonds bezeichnet. Ob man nun in einen „normalen“ Investmentfonds oder einen No-Load-Fonds investiert muss man vor einem Fondskauf genau abwägen. Insbesondere weil „der Teufel“ sozusagen „im Detail steckt“, denn statt des Ausgabeaufschlages wird aus dem Fondsvermögen monatlich oder aber quartalsweise eine anteilige so genannte Vertriebs- und Verwaltungsvergütung entnommen. Diese Provision kassiert die Fondsgesellschaft – und zwar immer wieder auf den neuen, Monat für Monat. Entscheidender Faktor wenn man abwägen möchte ob man sich wirklich für einen No-Load-Fonds entscheidet ist die Dauer für die man plant Geld anzulegen. No-Load-Fonds sind in der Regel auch für Neulinge im Anlagengeschäft geeignet.
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