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Das Motorrad
Beim Motorrad handelt es sich um ein einspuriges Kraftfahrzeug, welches normalerweise über 1 bis 2 Sitze verfügt. Bedingt durch den gyroskopischen Effekt bietet das Motorrad die Möglichkeit auch auf besonders schmalen Spuren sehr stabil und sicher in der Hochachse zu fahren. Die Erfindung des Motorrads selber liegt im Jahre 1817, als Karl Drais eine Laufmaschine erfand, ein Ersatz für das Pferd, bereits im Jahre 1871 fuhren die ersten Dampfmotorräder durch die Straßen Frankreichs. Als erstes Serien-Benzinmotorrad wurde im Jahre 1894 die Hildebrand von Wolfmüller bekannt, die erste industrielle Herstellung von Motorrädern erfolgte durch die amerikanische Firma Indian, im Laufe der Zeit wurden immer mehr technische Verbesserungen eingebaut, die das Motorrad letztendlich erst wirklich fahrbar machten. Anfang des Ersten Weltkriegs gab die Indian den Titel der weltweit größten Motorradfabrik an Harley Davidson ab, bis heute ist Honda der größte Hersteller von Motorrädern weltweit. Durch die in den 1970ern steigende Popularität des PKW entwickelte sich das Motorradfahren letztendlich jedoch eher zu einem Freizeittrend. Angetrieben werden die heutigen Motorräder vorwiegend durch einen Viertakt-Ottomotor, in seltenen Fällen durch einen Zweitaktmotor, typischerweise besitzen Motorräder zwischen ein und vier Zylindern. Die Motorleistung wird auf das Hinterrad mit Hilfe einer Kette übertragen, bedienen lässt sich ein Motorrad mit Füßen und Händen, die Anordnung der Bedienleiste ist hierbei jedoch anders als bei einem PKW. Der Vorteil eines Motorrads gegenüber einem Auto liegt in dem niedrigen Leistungsgewicht, somit muss der Motor eine geringere Masse beschleunigen, was sehr hohe Beschleunigungswerte zur Folge hat, jedoch verursachen Motorräder oftmals mehr Verkehrslärm als PKWs.
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