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Garantierte Rente: Da weiß jeder, was er hat
Bislang werden Rürup-Verträge nur von Versicherungsgesellschaften angeboten und zwar als normale Rentenversicherung oder fondsgebunden. Eine Garantie über die Höhe der Rente hat man bei der normalen Rentenversicherung. Bei der fondsgebundenen dagegen entfällt diese Garantie, die diese von der Entwicklung der Fonds abhängig ist.
Überschussbeteiligung selbst auswählen
Zu den versprochenen Leistungen des Vertrages bekommt der Versicherungsnehmer eine Überschussbeteiligung, sofern der Versicherungsanbieer mehr Geld erwirtschaftet hat. Der Versicherungsnehmer entscheidet dabei selber, wie sich dies auswirken kann. Die Bonusrente ist die am vielversprechendste Variante, da hier die jährlichen Überschüsse einmalig in die Versicheruzng investiert wird und somit stetig die Rente erhöht. Bei den fondsgebundenen Verträgen fließt der Überschuss immer in die Fonds.
Extras lohnen selten
Die Rürup-Rente soll als private Altersvorsorge das Einkommen und die gesetzliche Rente aufbessern. Ein Problem, was viele nicht wissen, sind die Zusatzversicherungen. Denn diese Policen kürzen einem oft radikal den Ertrag.
Jeder Versicherungsnehmer kann seinen Rürup-Vertrag mit Zusatzversicherungen ergänzen. Jedoch darf er maximal 49 % seines Rentenbetrages in einen Berufsunfähigkeitsschutz stecken oder Hinterbliebenenschutz. FINANZtest hat dies in einem Versuch getestet und herausgefunden, dass eine zusätzliche Vereinbarung nur im Falle eines Beitragesrückgewähr im Todesfall während der Ansparphase attraktiv und rentabel ist. Alle anderen Vereinbarungen kürzen die Altersvorsorge um einiges.
Extraversicherungen schmälern Rente
Bei einer Modellrechnung mit einem 40 jährigen Angestellten der 25 Jahre lang seine Beiträge einzahlt kann man mit 65 ohne Zusatzversicherung einen Betrag von ca. 210,- Euro erreichen. Je mehr an Verischerungen dazu kommt desto stärker kürzt dies den Ertrag und geht auf bis zu ca. 130,- Euro runter. Das entspräche in etwa 60 Prozent der kompletten Rente.
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