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Samen Aussaat-Tips
jedes Jahr im Frühling ist es wieder an der Zeit sich über die Aussaat im Garten Gedanken zu machen. Aber wie genau werden Samen richtig ausgesät?
Samen braucht für die Keimung vor allem Wärme und Feuchtigkeit aber ach Luft. Im Winter nimmt der Boden viel Feuchtigkeit auf, für die
Aussaat darf die Erde nicht zu nass sein. Klebt sie nass und schmierig an den Schuhen, so ist es noch zu früh zur Samen-Aussaat.
Der Saat-Termin hängt aber nicht nur vom Wetter, sondern auch von der anzubauenden Pflanzenart ab. Bei vielen Gemüsearten sollten erst die
Eisheiligen abgewartet werden Einige werden auch erst zur Sommermitte gesät. Es gibt auch späte und frühe Sorten der einen Art (z.B.
bei Möhren) - geschickt ausgesät kann so eine lange Erntezeit gesichert werden.
Vor jeder Aussaat steht die Beschaffung von Samen. Vielleicht wurde auch eigenes Saatgut geerntet oder es ist noch ein Rest Samen vom
Vorjahr da. In vielen Fällen lohnt eine Keimprobe, z.B: auf feuchtem Zellstoff, um Misserfolge zu vermeiden.
Anschließend muß das Beet vorbereitet werden. Hier ist der so genannte Bodenschluss wichtig. Die Samen sollten zur unteren Erdschicht einen
guten festen Kontakt haben, die darauf liegende Schicht über den Samen darf ruhig etwas lockerer sein. In die Saatrille kann noch Komposterde oder Gesteinsmehl Gegeben werden.
Kleine Samen lassen sich nun leicht direkt aus der Tüte aussäen. Oft wird gerade von Anfängern viel zu viel Ausgesät, es sollte bedacht
werden, daß aus jedem Samen eine Pflanze werden kann! Größere Samen von Bohnen oder Kürbis werden einzeln oder in Horsten mit der Hand in
die Erde gedrückt. Sehr feinen Samen brauchen nicht mit Erde abgedeckt werden - einfach nur andrücken oder vielleicht mit ein wenig Sand überstreuen.
Zum Abschluß wird die Aussaat gut angegossen.
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