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Werbespots - Erfolg sogar mit Langeweile
"Waisdunoch, damals, auf der Universitäät?" begann einer der Werbespots aus einer Serie mit den Brüdern Klitschko, die während ihres recht dünn dahinsickernden Dialogs in zudem reichlich eintöniger Atmosphäre das zu bewerbende Produkt verspeisen. Der Werbespot ist ein Beispiel dafür, dass TV Werbung ungestraft auch "langweilig" sein darf. Die Werbeproduzenten machen sich mit der prominenten Besetzung des Werbespots zunächst die Beliebtheit der beiden Sportler zunutze. Durch ähnliche Szenen in weiteren Werbespots mit diesen beiden Figuren wird zusätzlich Vertrauen erzeugt. Man reiht hier ähnliche Folgen von Werbespots aneinander und die beiden Brüder werden für den Fernsehzuschauer zum gewohnten Anblick wie die Figuren in einer Telenovela oder anderen Serie. Man sieht sie in der Küche sitzen, Fahrrad fahren, usw., sowohl die Tätigkeiten als auch der Humor sind nicht gerade effektvoll oder aufmerksamkeitsstark. Esprit oder Glamour? Fehlanzeige. Diese Tatsache scheint hier jedoch gerade der Vorteil zu sein. Mit alltäglichen Situationen, in denen die Brüder dargestellt werden, kann der normale Zuschauer sich nämlich optimal identifizieren. Auch die Zielgruppe Kinder und Jugendliche wird besonders gut angesprochen. Die beiden Sonderlinge sind halt komisch, vielleicht sogar Kult. Damit ist Vertrauen geweckt und das Produkt hat größere Chancen, gekauft zu werden. Es macht dabei sogar nichts aus, wenn manche Zuschauer ein wenig genervt sind von den eintönigen Dialogen a la "weil du mein Bruder bist", und vielleicht denken Sie auch "ach, die schon wieder!", wenn die beiden auf dem Bildschirm auftauchen, aber dennoch wird die Botschaft des Werbespots irgendwie haften bleiben und man erinnert sich beim nächsten Supermarktbesuch dann auch an das Produkt und die Werbung hat ihr Ziel erreicht.
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