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Tattoos
Mit der Fußball Weltmeisterschaft 2006 sind die Tatoos endgültig in allen Schichten der bundesdeutschen Gesellschaft angekommen. Kleine Jungs und Mädchen liefen mit abwaschbaren Flaggen Tatoos jubelnd durch Gärten und Straßen. In die Kategorie der nicht dauerhaften Tatoos fallen auch die so genannten Arschgeweihe, die sich insbesondere bei den Trägern der Hüfthosen einer großen Beliebtheit erfreuen. Zieren sie doch den durch Hüfthose und Nabelshirt freien Rückenraum in den unterschiedlichsten Varianten. Tattoovorlagen gibt es wirklich für jeden Geschmack. Und damit sind natürlich nicht nur die abwaschbaren Tatoos gemeint, sondern auch diejenigen, die in professionellen Tätowierstudios auf die Haut aufgebracht werden und den Träger lebenslang begleiten. Wer zum Profi geht und sich von ihm über verschiedene Tattoovorlagen informieren lässt, aber noch keine ganz genauen Vorstellungen hat, der hat im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Denn tausende von Tattoovorlagen, mit Motiven aus allen Bereichen des menschlichen Lebens von der elegant-dezenten kleinen Rose bis hin zum asiatisch anmutenden Drachenkörper, machen die Auswahl für den Untentschlossenen wirklich schwer. Besser ist derjenige dran, der zumindest eine thematische Vorstellung hat, und sich dann nur noch unter den Tattoovorlagen seines Themas die passende aussuchen muss.
In der frühen Zeit der Tatoos waren sie eigentlich nur bei Seeleuten und in kriminellen Kreisen beliebt. Ihre Träger waren in der feinen Gesellschaft hingegen berüchtigt. Heute ist das Tatoo längst gesellschaftfähig geworden und ist Ausdruck für einen persönlichen Stil, ein modisches Stylingobjekt oder auch ein aktueller Trend, dem immer noch ein bisschen Verruchtheit anhaftet.
Artikel 3 Mal geändert,
letze Änderung: 2007-05-16
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