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Breitbandversorgung in Deutschland
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Resultate der jüngsten Erhebung zum Breitbandatlas publiziert. 97 Prozent der Deutschen können inzwischen einen Breitbandanschluss erhalten, so das Ergebnis. Allerdings handelt es sich dabei nicht in jedem Fall um einen DSL Anschluss. Experimente des Fraunhofer Instituts haben ergeben, dass lediglich 60 Prozent der Telefonanschlüsse hierzulande für DSL geeignet sind.
Die Bundesregierung strebt an, dass bis 2008 die Verfügbarkeit eines Breitbandanschlusses für 98 Prozent der deutschen Haushalte gesichert ist. Sofern ein Internetzugang über DSL nicht möglich ist, soll er über Kabel oder terrestrisch realisiert werden können.
Der Breitbandanschluss des Wirtschaftsministeriums stellt dar, inwieweit in den Kommunen Zugänge zu breitbandigen Datenleitungen verfügbar sind, welche Provider entsprechende Angebote machen und über welche Technologie der Anschluss realisiert wird. Mittlerweile gibt es in Deutschland nur noch 700 unversorgte Gemeinden.
Das Ministerium will mit dem Breitbandatlas für mehr Transparenz auf dem Markt sorgen und Alternativen zu DSL aufzeigen. Außerdem soll er anhand von Beispielen erklären, wie Kommunen bestehende Versorgungslücken schließen können. Der neue Breitbandatlas beinhaltet die Offerten von rund 280 Firmen in acht unterschiedlichen technischen Bereichen.
Allerdings erscheinen die Angaben des Ministeriums besser als sie in Wahrheit sind, denn mit DSL alleine wäre eine Abdeckung von 97 Prozent unmöglich realisierbar, und zwar erstens wegen der technischen Hindernisse und zweitens deshalb, weil DSL in ländlichen Gebieten kaum ausgebaut wird, da sich dies für die Provider nicht lohnen würde.
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