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Tagesgeld
Ein Tagesgeldkonto ist ein Konto, auf dem Geldanlagen sehr hoch verzinst werden, im Gegensatz zu einem Konto auf der Bank (Sparbuch), wo die Zinsen sehr niedrig und nicht marktgerecht sind.
Es eignet sich somit sehr gut für vorübergehend geparkte Geldanlagen.
Hierbei gelten keine Kündigungsfristen oder Kündigungssperrfristen wie bei einem Sparbuch, also ist das Guthaben für den Anleger ständig verfügbar.
Das Tagesgeldkonto eignet sich auch für kleinere Beträge, da die Einlagen wesentlich höher verzinst werden, als beim Sparbuch.
Eine Besonderheit ist, das man bei Tagesgeldkonten ein Referenzkonto hinterlegen muss. Überweisungen und Auszahlungen können nur auf dieses Referenzkonto gemacht werden, welches in der Regel das Konto bei der Hausbank ist. Überweisungen an eine andere Person oder eine Firma wie es bei Girokonten möglich ist, sind bei Tagesgeldkonten nicht möglich.
Die Direktbanken besitzen kein eigenes Filialnetz, die Kunden werden über Telefon, Fax und Internet betreut, daher auch der Name „Telefonkonto“.
Abhebungen erfolgen unkompliziert über das Internet oder Telefon, wobei das Tagesgeld dann wieder auf das Referenzenkonto überwiesen wird. Dies erfolgt innerhalb weniger Minuten und spart somit Zeit und Geld. Doch wenn das Referenzkonto bei einem anderen Kreditinstitut ist, kann die Umbuchung auch bis zu drei Tagen dauern.
Die verschiedenen Anbieter locken mit sehr hohen Zinssätzen, so können sie zwischen 3 und 4% liegen, wobei der Tagesgeldzinssatz sich täglich ändern kann.
Die Zinssätze sind bei den verschiedenen Unternehmen oft sehr unterschiedlich. Das liegt daran, dass die Tagesgeldzinsen je nach Anlagebetrag variieren oder ein Lockangebot Kunden aufmerksam macht, sich aber später nicht als sehr sinnvoll erweist.
Bei der Auswahl des attraktivsten Zinssatzes hilft ein Tagesgeldvergleich, nachdem man sich einen Überblick über jedes Unternehmen verschafft hat. So kann man abwägen, welches Unternehmen sich am besten für einen selbst eignet.
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