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Handyterror
Im Zeitalter der Elektronik ist wirklich alles möglich. Zu Beginn des Handyzeitalters hat man einige Wenige gesehen, die sich mit Hilfe dieser Geräte mit anderen unterhalten haben. Heutzutage hat schon fast jeder Achtjährige ein solches Telefon zur Hand. Da geht es jetzt nicht mehr nur darum, sich mit seinen Freunden und der Familie über Kleinigkeiten auseinanderzusetzen. Nein, diese Maschinen besitzen jetzt auch sämtliche Funktionen, die von einem Telefon unbedingt erwartet werden müssen. Man kann Filmchen drehen, ohne das es jemand bemerkt. Fotos, schließlich weiß ja keiner, das man eben in dieser Sekunde nicht gerade über Lautsprecher miteinander unterhält, sondern mal schnell ein weiteres Bild in seiner Sammlung aufnimmt. Natürlich ist es auch wichtig an einem Ort der Ruhe und Entspannung sämtliche gespeicherte Klingeltöne einmal durchzuprobieren. Man könnte seine Meinung über das eingestellte Lied ja innerhalb von zehn Minuten doch noch einmal ändern. Wer weiß, vielleicht hat sich ja noch ein Ton dazwischengezaubert, der vorher einfach überhört wurde. An sich ist diese Kommunikationsmöglichkeit wirklich nicht schlecht, aber alles mit Maß und Ziel. Man kommt schnell in den Genuß von Übertreibungen. Beim Spazierengehen interessiert mich nur wenig, was die neben mir laufende Person wann und mit wem betrieben hat. So etwas bespricht man eher unter vier Augen, und nicht im Park vor zwanzig Anwesenden. An allen Ecken und Enden bimmelt es. Meist bekommt man die Themen mit, auch das, dass sich die Menschen doch schon eine halbe Stunde darauf mit dem Gegenüber treffen, und trotzdem unterhalten sie sich über das Wetter. Das Verständnis für Solches hält sich in Grenzen.
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