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Wärmepumpe wird immer beliebter
Die ansteigenden Preise für Heizöl und Erdgas sorgen dafür, dass regenerative Heizungsysteme immer beliebter werden. Weiter gefördert wird dieser Trend durch ein steigendes Bewusstsein für die Problematik des Klimawandels. Ein besonderes Interesse wird in diesem Zusammenhang der Pelletheizung und der Wärmepumpe geschenkt. Bei der Wärmepumpe wird die in Erdreich, Grundwasser oder Luft gespeicherte Wärme genutzt. Diese liegt zwar unter dem angestrebten Heizenergieniveau, durch einen physikalischen Trick lässt sie sich allerdings dennoch nutzbar machen. Ausgangspunkt ist der thermodynamische Effekt, wonach sich Gase und Flüssigkeiten beim Verdichten erwärmen und beim Ausdehnen abkühlen. Eine Wärmepumpe nutzt diesen Effekt aus, indem sie ein Wärmemittel durch Entspannen unter das Wärmeniveau der Wärmequelle (z.B. Erdreich) und durch Verdichten über das Niveau des Heizungskreislauf hebt. Hierfür muss die Wärmepumpe eine nicht unerhebliche Menge an elektrischer Energie aufwenden. Damit eine Wärmepumpe wirtschaftlich betrieben werden kann, sollte die Differenz zwischen der Wärmequelle und dem Heizungskreislauf möglichst gering sein. Aus diesem Grund eignet sich eine Wärmepumpe vor allem in Kombination mit einer Niedertemperaturheizung, wie einer Wandheizung oder Fußleistenheizung. Bei einer Erdwärmepumpe kommt entweder ein Erdwärmesonde oder ein Erdwärmekollektor zum Einsatz. Bei einer Erdwärmesonde wird die Erdwärme in einer Tiefe von 100-150m gefördert, wohingegen bei einem Erdwärmekollektor ein horizontales Rohrleitungssystem in mindestens 1,2m Tiefe verlegt wird.
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