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BMX wird olympisch
Wie schwer es ist als olympische Disziplin in die olympischen Spiele aufgenommen zu werden, kann man unschwer am Snowboarden erkennen. Längst hat sich die Trendsportart in den alpinen Feriengebieten etabliert und dennoch ist die Sportart erst seit den vergangenen olympischen Winterspielen im Disziplinenkatalog enthalten. Die Kenner werden nun protestieren. Tatsächlich sind Snownoard-Races bereits seit 1998 Teil des Katalogs. Das Freestyle-Boarden in der Halfpipe feierte erst jetzt seinen Aufstieg. Und ob es sich dort etablieren kann steht noch in den Sternen.
Diesen Aufstieg möchten auch gerne die Anhänger des BMX-Sports schaffen. Für alle die sich noch nicht so sehr mit BMX beschäftigt haben:
BMX steht für Bicycle MotoCross. Cross steht dabei für „Querfeldein“ und wird durch das X dargestellt. Die Sportart entwickelte sich Ende der 60er Jahre in den Vereinigten Staaten und findet immer mehr Zuspruch. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die wachsende Präsenz in den Medien zurückzuführen. Die X-Games spielen hier die ausschlaggebende Rolle. Aber auch die BMX-Größen um Toni Hawk, die immer wieder auch in TV-Shows wie MTV Jackass auftreten, stehen für den Aufschwung.
Wie auch beim Snowboard wird anfangs nur die Disziplin des Racing als olympische Disziplin aufgenommen. Ob sich diese etablieren kann, bleibt genauso abzuwarten, wie ob das Racing dem Freestyle-BMX die Tür zum Olymp offen halten kann.
Begeistert sind von dieser Entwicklung natürlich nicht zu letzt auch die BMX-Hersteller, wie etwa Eastern Bikes aus den USA. Für sie bedeutet die neu gewonnene Publicity auch ein gestiegenes Interesse an ihren Produkten. Wobei so mancher Hersteller nach dem Abflauen des großen Booms in den Achtzigern sein Sortiment erweiterte, um am Markt wieterhin bestehen zu können. Eastern Bikes beispielsweise gehört heute auch zu den tonangebenden Firmen im Mountainbike-Bereich.
Artikel 4 Mal geändert,
letze Änderung: 2007-04-13
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