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Tagesgeldkonto
Tagesgeld ist eine Anlageform die in den letzten Jahren immer mehr Zuwendung findet, da die Banken hierfür immer bessere Konditionen für den Verbraucher anbieten. Der Vorteil liegt bei der fairen Verzinsung und stellt dadurch eine variable Alternative zu herkömmlichen Geldanlagen dar. Generell fallen für ein Tagesgeldkonto keine Gebühren an und auch die Mindestlaufzeit beträgt nur 30 Tage, bei täglicher Verfügbarkeit. Die Zinsen, die zwischen durchschnittlich 1,5 bis 4 Prozent variieren, werden monatlich, quartalsweise oder ein mal im Jahr gut geschrieben. Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist relativ einfach und erfolgt bei dem Berater ihrer Hausbank, oftmals sogar schon online oder per Telefon. Bezüglich der Zinshöhe sollten Sie allerdings einen Vergleich mit anderen Kreditinstituten oder auch Online-Banken durchführen, denn häufig können Sie hier einen höheren Zinssatz erzielen. Die Zinssätze unterliegen allerdings ebenfalls den üblichen Marktschwankungen, es sei denn Sie vereinbaren mit Ihrer Bank einen festen, garantierten Zinssatz. Wie bei anderen Geldanlagen auch, müssen sie die Zinserträge zu einem drittel versteuern. Sie können allerdings einen Freistellungsantrag stellen, der von ihrer Bank an das Finanzamt weitergeleitet wird und ihnen die Rückforderung zu viel gezahlter Zinserträge mit der Steuererklärung ermöglicht. Ein Tagesgeldkonto ist nicht für den täglichen Zahlungsverkehr gedacht, sondern ist wie eingangs erwähnt als Geldanlage zu sehen. Die Zinsen richten sich daher auch meistens nach einer gewissen Einlagehöhe. Bei niedrigeren Beträgen, ist der Zinssatz dementsprechend geringer. Vor dem Abschluss eines solchen Kontos sollten Sie das Kleingedruckte lesen, denn nicht selten sind die in der Werbung versprochenen Zinssätze an gewisse Bedingungen gebunden. Der größte Vorteil eines Tagesgeldkontos: Durch die Absicherung der Banken ist Ihre Anlage fast risikolos.
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